Jugendtagungshaus Haunersdorf


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Geschichte


Geschichte
In den 80er Jahren zeigte sich immer mehr die Notwendigkeit, im Landkreis ein Jugendtagungshaus zu errichten. Hintergrund war auch die Tatsache, das viele Jugendgruppen sehr lange Wartezeiten für Tagungsräume in Kauf nehmen mussten. Im Rahmen der kommunalen Jugendplanung wurde diese Notwendigkeit dann vom Kreisjugendring (KJR) und seinen angeschlossenen Verbänden formuliert und als Zielsetzung schließlich in den Kommunalen Jugendplan aufgenommen. Die Anerkennung der grundsätzlichen Notwendigkeit führte aber nicht gleich zur Errichtung des Hauses. Nachdem ein Neubau politisch nicht durchzusetzen war, musste eine geeignete Immobilie gefunden werden, deren Standort und Grundriss für das Vorhaben geeignet war. So wurden etwa 15 Häuser besichtigt und wieder verworfen. Zudem musste die Baumaßnahme politisch umgesetzt und die nötigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. In den folgenden Jahren bemühte sich dann der KJR und ein inzwischen gegründeter Förderverein um die Realisierung des Projektes. Im Rahmen einer Bausteinaktion wurden dafür Spenden gesammelt und für die Errichtung des Hauses geworben. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Simbach konnte schließlich in Haunersdorf ein Objekt gefunden werden, das in Größe und Umfeld dem Ideal eines Jugendtagungshauses entsprach und zudem in Besitz der Gemeinde war. Diese sogenannte „Mittermeier-Villa“ -etwa um 1920 von Geheimrat Mittermeier errichtet- wurde im Jahre 1995 u.a. mit Fördermitteln des Bayerischen Jugendrings und der Dorferneuerung zum Jugendhaus umgebaut. Ein Jahr später konnte das Haus schließlich seiner Bestimmung übergeben werden. Die Betriebsträgerschaft für die Jugendeinrichtung liegt in Händen Marktgemeinde Simbach. Das Haus steht seitdem Jugendgruppen, Schulklassen aber auch internationalen Gruppen zur Verfügung und kann sehr viele Besucher verzeichnen.




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